Der Ruf des Kolibris - Christine Lehmann

Verlag: Thinemann
Gebunden: 544 Seiten
Preis: 19,90€
ISBN-10: 
3522200233
ISBN-13: 
9783522200233




Worum geht's?

Ein Jahr Kolumbien. Noch ahnt Jasmin nicht, was sie erwartet. Dass sie Verzweiflung kennenlernt. Sich sich von der Magie des Landes verzaubern lässt, Gewalt begegnet, den Duft der Freiheit schmeckt, an die Grenzen des Möglichen kommt. Vor allem aber trifft sie Damiàn. Damiàn, den gut aussehenden Indio, der ein dunkles Geheimnis hütet. Tief im kolumbianischen Urwald und den nebligen Bergen der Anden findet Jasmin Antworten. Und ist doch längst rettungslos in ihrer Liebe zu Damiàn verfangen. 


Was wir dazu sagen:

Skyla
Die siebzehn-jährige Jasmin, muss gegen ihren willen nach Kolumbien ziehen, weil ihr Vater sich als Arzt dazu berufen fühlt etwas gegen Armut und Not zu tun. Am Anfang des Buches jammert und nörgelt die Protagonistin ziemlich darüber und weil es alles aus der Ich-Perspektive geschildert wird, bekommt man davon die volle Ladung ab. Ich persönlich fand sie insgesamt ein bisschen kindisch und naiv. Vor allem wie sehr sie an die große Liebe glaubt und sich sofort in den jungen Gärtner und Indio Damian verliebt, ist teilweise etwas unrealistisch, und der Grund warum ich denke dass dieses Buch nicht wie vom Verlag ausgewiesen ab 13 ist sondern eher eine Altersklasse zwischen 11 und 14/15 anspricht. (Da hab ich übrigens auch das Buch zum ersten Mal gelesen) Zwischen den beiden entwickelt sich dann eine Art Romeo und Julia Geschichte, die Jasmin in die politischen Unruhen des Landes verwickeln. Und da kommt jetzt der Teil weshalb ich das Buch doch irgendwie mag, obwohl einige Charaktere zu wünschen übrig lassen. Ich selbst liebe es, wenn in Büchern andere Länder und Kulturen beschrieben werden. Ich war selber schon in Südamerika, zwar noch nie in Kolumbien, aber ich bin schon durch Venezuela gereist und war im Amazonas. 
Christine Lehmann berichtet einerseits über die wundervolle Landschaft, aber gleichzeitig auch über die politischen Zustände; Unruhen, soziale Konflikte, kriminelle Organisationen, Touristen-Verschleppungen etc. 
Das Ende fand ich auch passend und war nicht zu "überdramatisiert"

Fazit
Im großen und ganzen fand ich dass Buch gut. Man erfährt viel über das exotische Kolumbien und seine Bewohner, besonders jetzt wo es hier kühler wird kann man sich auf die andere Seite des Erdballs träumen. Außerdem ist es nicht schlecht ab und zu mal ein Buch zu lesen was ein richtiges Ende hat und nicht zu irgendeiner Serie gehört. Prinzipiell würde ich das Buch weiterempfehlen, allerdings denke ich dass es sich eher an eine jüngere Leserschaft die Liebesromane mag richtet, da es manchmal etwas kitschig und naiv ist.

Kommentare:

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